Noch ein Update von dem gestrigen Tag:
Liegengeblieben: Gestern wollte ich mich kurz, als der Regen heftig angefangen hat, im Auto 5Minuten ausruhen - der wenige Schlaf und die kurvigen Strassen strengen an. Mit ein paar Sachen im Reiseführer nachschlagen waren es vielleicht 15Minuten. Dann das Blöde: Das Auto ist nicht mehr angesprungen - Batterie zu schwach. Ich hatte vergessen, die technischen Sachen, wo ich gerade Batterie geladen hatte, abzuklemmen. Gottseidank war da ein hilfsbereiter Kiwi und hat das Auto überbrückt. Da kam die lange Fahrt nach Whakatane gerade recht.
Fahrt nach Whakatane: Auf der Strasse vor mir lag irgendwas - mittig auf meiner Fahrspur. Ich dachte an ein überfahrenes Tier. Nach rechts oder links konnte ich nicht ausweichen, also bin ich mittig drüber. Dummerweise war das kein Tier, sondern ein Stück Holz und es schlug irgendwo am Unterboden ein. Ich konnte am Auto aber keine Mängel feststellen. So kanns gehen.
Windows Update: Dummerweise habe ich beim Notebook vergessen, das Windows Update abzuschalten. Vorhin habe ich die Meldung gesehen, dass der Rechner Updates runterzieht. Kurz darauf meldete sich Vodafone per SMS, dass mein Datenvolumen von 100MB aufgebraucht ist. Na klasse. Am 3. Tag bereits. Nun bleibt mit nichts anderes übrig, als das erste 500MB Volumen für 30$ nachzuladen.
Ich bin dann mal weg ...
Kosten
Da der Urlaub bald zu Ende geht, stellt sich natürlich die Frage nach den Kosten. Ich habe mal ganz grob überschlagen und eine Zahl im Kopf. Was glaubt ihr, was dieser 6 wöchige Urlaub gekostet hat, mit allen drum und dran. Auflösung gibt es dann, wenn ich wieder zuhause bin und die Zahlen aufaddiert habe. Also, haut rein - abstimmen kostet nichts :-)
Kosten
Donnerstag, 9. September 2010
Mittwoch, 8. September 2010
Tag 2 - Cathedral Cove und Hot Water Beach
Die Nacht war wieder sehr kurz. Ich bin immer noch nicht in den Schlafrythmus reingekommen. Um 21Uhr zum Schlafen gelegt und um 2Uhr wieder Glockenwach. Dementsprechend müde bin ich jetzt, da ich eigentlich noch Schlaf aufholen muss. Am Lärmpegel lag es sicher nicht, denn es war absolut still - sogar der Wind. Das einzige Geräusch war die Meeresbrandung ca. 200m enttfernt - eigentlich beruhigend.
Als es hell wurde bin ich am wunderschönen Strand von Hahei entlang geschlendert. Die vorgelagerten Inseln sorgen dafür, dass die Wellen meist sanft sind.
Dann habe ich mich aufgemacht zum Cathedral Cove - eine Bucht, die nur zu Fuss zu erreichen ist und als Höhepunkt einen Tunnel hat, der zwei Strände miteinander verbindet. Der Tunnel ist allerdings wegen Steinschlags gesperrt. Die Wanderung dauert ca. 2,5Stunden hin und zurück. Als ich gerade zurück bin, ist gerade die Sächsin von gestern angewatschelt gekommen. Die Welt ist klein.
Dann gings weiter zum Hot Water Beach. Dieser ist nur zu erreichen, wenn gerade Ebbe ist. Die Leute graben sich teilweise echt so ein Loch, wie auf den Bildern zu sehen ist. Das Wasser ist teilweise 65Grad heiss und man kann nicht din laufen, so heiss ist es. Nur, wenn es sich mit etwas kälterem Wasser vermengt, ist es erträglich. Geht man 20m weiter, so ist es nur noch kalt. Als ich gerade am Gehen war - wen habe ich getroffen: die Sächsin.
Es war gegen 13Uhr als ich mich entschloss, weiterzufahren. Eigentlich stand noch Cooks Beach - ein weiterer schöner Strand - auf dem Programm. Aber es hat schon wieder zugezogen gehabt und man hat nichts mehr gesehen - man hätte den Ausblick nicht geniessen können. Es hat auch wieder zu regnen angefangen - diesmal ein fieser Nieselregen.
Auf halben Wege nach Whakatane habe ich noch Kiwi-Plantagen besichtigt, die hier zu Hauf angebaut werden.
Da das Wetter laut Wetterbericht morgen schön werden sollte, habe ich gleich einen riesen Satz gemacht nach Whakatane, wo die Tour nach White Island beginnt. Aus Coromandel raus windet sich die Strasse unentwegt durch die Hügel. Es ist richtig anstrengend, bei Regen und Übermüdung hier rauszufahren, denn die Kurven sind doch teilweise recht eng. Unterwegs, kurz vor dem Abzweig nach Rotorua (der übernächste Stopp) habe ich mich nochmal schlau gemacht, ob die Tour überhaupt stattfindet (Wetter und Meer muss mitspielen) - dann hätte ich mir den Umweg sparen können. Leider werden die Entscheidungen erst immer um 19Uhr abends gefällt, ob die Tour stattfindet. Also gehe ich Risiko und fahre nach Whakatane. Pech gehabt. Gerade habe ich beim Veranstalter angerufen: Die Tour findet weder morgen noch übermorgen statt. Frühestens am Freitag - so hieß es. Soviel zum neuseeländischen Wetterbericht. Da fällt leider das nächste Highlight weg, denn Freitag passt absolut nicht in meinen Zeitplan. Die beiden guten Sachen daran: es kann nur besser werden und ich kann morgen ausschlafen. Also werde ich morgen nach Rotorua halten....
Update:Gerade habe ich nochmal nachgerechnet: Heute ist ja schon Mittwoch (ich bin hier irgendwie völlig zeitlos). Von Rotorua aus werden auch Tages-Touren auf White-Island angeboten (hat der Andi mir erzählt - ich kann mir doch noch was merken :-). D.h. morgen Rotorua und übermorgen - so Gott will - White Island. Daumendrücken.
Als es hell wurde bin ich am wunderschönen Strand von Hahei entlang geschlendert. Die vorgelagerten Inseln sorgen dafür, dass die Wellen meist sanft sind.
Dann habe ich mich aufgemacht zum Cathedral Cove - eine Bucht, die nur zu Fuss zu erreichen ist und als Höhepunkt einen Tunnel hat, der zwei Strände miteinander verbindet. Der Tunnel ist allerdings wegen Steinschlags gesperrt. Die Wanderung dauert ca. 2,5Stunden hin und zurück. Als ich gerade zurück bin, ist gerade die Sächsin von gestern angewatschelt gekommen. Die Welt ist klein.
Dann gings weiter zum Hot Water Beach. Dieser ist nur zu erreichen, wenn gerade Ebbe ist. Die Leute graben sich teilweise echt so ein Loch, wie auf den Bildern zu sehen ist. Das Wasser ist teilweise 65Grad heiss und man kann nicht din laufen, so heiss ist es. Nur, wenn es sich mit etwas kälterem Wasser vermengt, ist es erträglich. Geht man 20m weiter, so ist es nur noch kalt. Als ich gerade am Gehen war - wen habe ich getroffen: die Sächsin.
Es war gegen 13Uhr als ich mich entschloss, weiterzufahren. Eigentlich stand noch Cooks Beach - ein weiterer schöner Strand - auf dem Programm. Aber es hat schon wieder zugezogen gehabt und man hat nichts mehr gesehen - man hätte den Ausblick nicht geniessen können. Es hat auch wieder zu regnen angefangen - diesmal ein fieser Nieselregen.
Auf halben Wege nach Whakatane habe ich noch Kiwi-Plantagen besichtigt, die hier zu Hauf angebaut werden.
Da das Wetter laut Wetterbericht morgen schön werden sollte, habe ich gleich einen riesen Satz gemacht nach Whakatane, wo die Tour nach White Island beginnt. Aus Coromandel raus windet sich die Strasse unentwegt durch die Hügel. Es ist richtig anstrengend, bei Regen und Übermüdung hier rauszufahren, denn die Kurven sind doch teilweise recht eng. Unterwegs, kurz vor dem Abzweig nach Rotorua (der übernächste Stopp) habe ich mich nochmal schlau gemacht, ob die Tour überhaupt stattfindet (Wetter und Meer muss mitspielen) - dann hätte ich mir den Umweg sparen können. Leider werden die Entscheidungen erst immer um 19Uhr abends gefällt, ob die Tour stattfindet. Also gehe ich Risiko und fahre nach Whakatane. Pech gehabt. Gerade habe ich beim Veranstalter angerufen: Die Tour findet weder morgen noch übermorgen statt. Frühestens am Freitag - so hieß es. Soviel zum neuseeländischen Wetterbericht. Da fällt leider das nächste Highlight weg, denn Freitag passt absolut nicht in meinen Zeitplan. Die beiden guten Sachen daran: es kann nur besser werden und ich kann morgen ausschlafen. Also werde ich morgen nach Rotorua halten....
Update:Gerade habe ich nochmal nachgerechnet: Heute ist ja schon Mittwoch (ich bin hier irgendwie völlig zeitlos). Von Rotorua aus werden auch Tages-Touren auf White-Island angeboten (hat der Andi mir erzählt - ich kann mir doch noch was merken :-). D.h. morgen Rotorua und übermorgen - so Gott will - White Island. Daumendrücken.
Dienstag, 7. September 2010
Tag 1 - Coromandel Town
Jetlag - die Nacht war ich 2 mal auf - jeweils 1-2 Stunden - um 20 und um 24 Uhr. Konnte aber dann bis 6Uhr schlafen.
Es hat gekübelt wie aus Eimern. Wenn ich in die Hügel reingeschaut habe, wo ich wandern wollte, war alles total zugezogen. Also erstmal frühstücken: Instant-Kaffee, Kekse und Müsli - Standard halt. Ich habe nach Rücksprache mit Einheimischen, die schon länger hier am Campground waren, auf das Wandern im Busch verzichtet - es sollen sich auch schonmal bei solch einem Wetter Leute verlaufen haben (wegen schlechter Sicht).... Also auf nach Coromandel Town. Bis dorthin war der Weg das Ziel: Solange man nicht aus dem Auto gestiegen ist oder das Fenster geöffnet hat (egal welches, es hat überall reingeregnet), hat man eine super Küstenlandschaft entdecken können. In Coromandel Town wollte ich die Driving Creek Railway nehmen, doch leider hatte ich die erste Tour um 10:00 verpasst um 15Minuten. Eine zweite startete um 14:00 Uhr.
Die Zeit habe ich mir auf der Road 309 vertrieben, die hier zu sehen ist: click. Dort habe ich mir die Waiua Falls und The Kauri Grove angesehen (der Kauri Baum wird mir noch öfters begegnen) - alles ganz gut im etwas nachlassenden Regen machbar.
Dann zurück nach Coromandel Town um zu Mittag zu essen - Seefrüchte-Suppe - sehr lecker. Bei der kleinen Bahn habe ich dann eine junge deutsche frischgebackene Uniabgängirin aus Sachsen getroffen, die auch alleine reist. Respekt, Mädel. Sie setzt mir ihrem Auto über auf die andere Insel und man hat ihr bereits in Auckland gezeigt, wie man Schneeketten aufsetzt. Uuups. Da muss ich nochmal in meinen Koffer schauen, ob auch genügend dicke Kleidung drin ist. Ich glaub, ich muss noch shoppen gehen :-(
Die Zugfahrt hoch ins Gebirge war nett - auch die Aussicht war super, hätte man was gesehen. Peter - der Lockführer - meinte, es passiert 3mal im Jahr, dass es sich so zuzieht und man nicht mal den Berg nebenan sieht:-( Wenigstens sind wir nicht nass geworden in der Bahn.
Dann weiter nach Hahei und das Zelt aufschlagen direkt am Meer. Mittlerweile hat es auch das Regnen aufgehört :-) Von hier werde ich morgen u. a. den Hot Water Beach besichtigen. Gräbt man etwas im Sand, dann kann man einen Pool bauen mit richtig heissem Wasser - Vulkane gibts dort ja genug. Spaten kann man sich leihen. Man kommt dort nur hin, wenn Ebbe ist - morgen ist die zw. 10:30 und 14:30 Uhr. Nach den Sightseeings werde ich mir morgen überlegen, ob ich nicht nochmal nach Thames fahre, um die Wanderungen (bei hoffentlich besserem Wetter) nachzuholen.
Es hat gekübelt wie aus Eimern. Wenn ich in die Hügel reingeschaut habe, wo ich wandern wollte, war alles total zugezogen. Also erstmal frühstücken: Instant-Kaffee, Kekse und Müsli - Standard halt. Ich habe nach Rücksprache mit Einheimischen, die schon länger hier am Campground waren, auf das Wandern im Busch verzichtet - es sollen sich auch schonmal bei solch einem Wetter Leute verlaufen haben (wegen schlechter Sicht).... Also auf nach Coromandel Town. Bis dorthin war der Weg das Ziel: Solange man nicht aus dem Auto gestiegen ist oder das Fenster geöffnet hat (egal welches, es hat überall reingeregnet), hat man eine super Küstenlandschaft entdecken können. In Coromandel Town wollte ich die Driving Creek Railway nehmen, doch leider hatte ich die erste Tour um 10:00 verpasst um 15Minuten. Eine zweite startete um 14:00 Uhr.
Die Zeit habe ich mir auf der Road 309 vertrieben, die hier zu sehen ist: click. Dort habe ich mir die Waiua Falls und The Kauri Grove angesehen (der Kauri Baum wird mir noch öfters begegnen) - alles ganz gut im etwas nachlassenden Regen machbar.
Dann zurück nach Coromandel Town um zu Mittag zu essen - Seefrüchte-Suppe - sehr lecker. Bei der kleinen Bahn habe ich dann eine junge deutsche frischgebackene Uniabgängirin aus Sachsen getroffen, die auch alleine reist. Respekt, Mädel. Sie setzt mir ihrem Auto über auf die andere Insel und man hat ihr bereits in Auckland gezeigt, wie man Schneeketten aufsetzt. Uuups. Da muss ich nochmal in meinen Koffer schauen, ob auch genügend dicke Kleidung drin ist. Ich glaub, ich muss noch shoppen gehen :-(
Die Zugfahrt hoch ins Gebirge war nett - auch die Aussicht war super, hätte man was gesehen. Peter - der Lockführer - meinte, es passiert 3mal im Jahr, dass es sich so zuzieht und man nicht mal den Berg nebenan sieht:-( Wenigstens sind wir nicht nass geworden in der Bahn.
Dann weiter nach Hahei und das Zelt aufschlagen direkt am Meer. Mittlerweile hat es auch das Regnen aufgehört :-) Von hier werde ich morgen u. a. den Hot Water Beach besichtigen. Gräbt man etwas im Sand, dann kann man einen Pool bauen mit richtig heissem Wasser - Vulkane gibts dort ja genug. Spaten kann man sich leihen. Man kommt dort nur hin, wenn Ebbe ist - morgen ist die zw. 10:30 und 14:30 Uhr. Nach den Sightseeings werde ich mir morgen überlegen, ob ich nicht nochmal nach Thames fahre, um die Wanderungen (bei hoffentlich besserem Wetter) nachzuholen.
Übernahme des Autos
Als ich bei Apollo ins Büro reingelaufen bin trällert mir gleich ein "Guten Morgen" entgegen. Sitzen da nicht zwei ausgewanderte deutsche Frauen und schmeissen den Laden. Sowas. Der ganze Papierkram hat fast eine Stunde gedauert - einen weissen Toyota habe ich zugewiesen bekommen mit 134000km bereits - schaut aber recht schnittig aus. Es ist ein Automatik und fast etwas zu groß für mich alleine. Das Automatik-Getriebe hat wirklich den Vorteil, dass man mit dem Links-Verkehr besser zurecht kommt und scheinbar durch das Schalten nicht abgelenkt wird - jedenfalls ist es mir in Australien bedeutend schwieriger gefallen, mich immer links zu halten. Hier gings eigentlich relativ schnell gut - das mit dem Links-Verkehr war auch meine
grösste Sorge. Beim Abbiegen muss man halt immer noch etwas aufpassen, aber man gewöhnt sich schnell dran.
Nach der Übernahme und ersten Einrichten bin ich erstmal in Supermarkt getigert und habe Lebensmittel etc. eingekauft. Dann habe ich mir noch eine Vodafone Daten-Karte - yeaah, ich bin wieder online - und ewig viele Strassen-Karten vom Automobil-Club Neuseelands besorgt - die gibts für ADAC Mitglieer umsonst.
Cool. Dann bin ich diesen Pacific Coast Highway gefahren Richtung Thames. Die Landschaft hier ist sehr hügelig und alles ist saftig grün. Die Strasse windet sich durch die manchmal nur mit Gras, und manchmal mit ganz viel Wald und Farnen bedeckten Hügeln. Sehr schöne Strecke und zum Einstimmen ganz nett.
In Kaiaua auf halbem Wege gab es ein Fish'n'Chips Restaurant, das vom Reiseführer empfohlen wird und in der Hochsaison für lange Schlangen sorgt. Es gab unterschiedliche Sorten an Fisch. Ich habe Gurnard genommen - ich kannte ihn nicht, war aber schwer begeistert.
Dann bin ich weiter nach Thames gefahren und habe mich im Informationsbüro wegen meiner Wandertouren, die ich am nächsten Tag vorhabe, schlau gemacht.
Schon etwas übermüdet habe ich dann den Dicksons Zeltplatz angefahren und das Zelt aufgebaut. Dann hats das Regnen angefangen. Hurra - das wird sicherlich morgen beim Wandern regnen. Gottseidank ist die Regenhose im Gepäck.... Um 18Uhr gehen die Lichter aus...
grösste Sorge. Beim Abbiegen muss man halt immer noch etwas aufpassen, aber man gewöhnt sich schnell dran.
Nach der Übernahme und ersten Einrichten bin ich erstmal in Supermarkt getigert und habe Lebensmittel etc. eingekauft. Dann habe ich mir noch eine Vodafone Daten-Karte - yeaah, ich bin wieder online - und ewig viele Strassen-Karten vom Automobil-Club Neuseelands besorgt - die gibts für ADAC Mitglieer umsonst.
Cool. Dann bin ich diesen Pacific Coast Highway gefahren Richtung Thames. Die Landschaft hier ist sehr hügelig und alles ist saftig grün. Die Strasse windet sich durch die manchmal nur mit Gras, und manchmal mit ganz viel Wald und Farnen bedeckten Hügeln. Sehr schöne Strecke und zum Einstimmen ganz nett.
In Kaiaua auf halbem Wege gab es ein Fish'n'Chips Restaurant, das vom Reiseführer empfohlen wird und in der Hochsaison für lange Schlangen sorgt. Es gab unterschiedliche Sorten an Fisch. Ich habe Gurnard genommen - ich kannte ihn nicht, war aber schwer begeistert.
Dann bin ich weiter nach Thames gefahren und habe mich im Informationsbüro wegen meiner Wandertouren, die ich am nächsten Tag vorhabe, schlau gemacht.
Schon etwas übermüdet habe ich dann den Dicksons Zeltplatz angefahren und das Zelt aufgebaut. Dann hats das Regnen angefangen. Hurra - das wird sicherlich morgen beim Wandern regnen. Gottseidank ist die Regenhose im Gepäck.... Um 18Uhr gehen die Lichter aus...
Langstreckenflug Seoul nach Auckland - Willkommen auf der anderen Seite der Welt
Auch bei diesem Flug gab es an Pünkltlichkeit nichts zu mäkeln. Punkt 7:30Uhr ist die Maschine gelandet.
Das ist schon sagenhaft. Was ich im letzten Flug Platz-technisch Pech gehabt habe (etwas stärkerer Mann, der neben mir saß), hatte ich dieses mal Glück. Der Platz neben mir blieb leer. Nur eine hübsche Koreanerin war in meiner Sitzreihe. Hübsch aber nur so lange bis sie einen Orangensaft über meinen Rucksack gekippt hat :-) Naja, sie hats auch wieder aufgewischt. Zum Essen gabs diesmal Rind und noch was, was es schon auf dem letzten Flug gab, ich aber nie verstanden habe. Da das Beef aus war, musste ich notgedrungen das Andere nehmen. Im nachhinein hat sich rausgestellt, dass dies einer der besten Essen war, die ich je in einem Flieger gegessen habe: Bibimbap. Scheinbar etwas speziell koreanisches, das mit gekochtem Reis daherkommt: In einer Schale liegt fein säuberlich getrennt Hackfleisch und diverse Gemüsesorten. Dann kippt man den Reis in den Teller und gibt eine scharfe Sauce dazu - abschliessend noch Olivenöl und das Ganze vermischen. Dazu gibts Suppe, die man scheinbar dazu ißt - ich hatte ja eine Koreanerin neben mir zum Spicken.
Die Einwanderung verleif auch problemlos. Der Immigration-Officer wollte lediglich das Rückflug-Ticket sehen - ähem, Lieber Officer, es gibt kaum mehr ausgedruckte Tickets, sondern fast nur noch e-Tickets. Ein Blick auf meinem ausgedruckten Flugplan hat ihm dann gereicht.
Und dann ist man endlich angekommen - am anderen Ende der Welt.
Das ist schon sagenhaft. Was ich im letzten Flug Platz-technisch Pech gehabt habe (etwas stärkerer Mann, der neben mir saß), hatte ich dieses mal Glück. Der Platz neben mir blieb leer. Nur eine hübsche Koreanerin war in meiner Sitzreihe. Hübsch aber nur so lange bis sie einen Orangensaft über meinen Rucksack gekippt hat :-) Naja, sie hats auch wieder aufgewischt. Zum Essen gabs diesmal Rind und noch was, was es schon auf dem letzten Flug gab, ich aber nie verstanden habe. Da das Beef aus war, musste ich notgedrungen das Andere nehmen. Im nachhinein hat sich rausgestellt, dass dies einer der besten Essen war, die ich je in einem Flieger gegessen habe: Bibimbap. Scheinbar etwas speziell koreanisches, das mit gekochtem Reis daherkommt: In einer Schale liegt fein säuberlich getrennt Hackfleisch und diverse Gemüsesorten. Dann kippt man den Reis in den Teller und gibt eine scharfe Sauce dazu - abschliessend noch Olivenöl und das Ganze vermischen. Dazu gibts Suppe, die man scheinbar dazu ißt - ich hatte ja eine Koreanerin neben mir zum Spicken.
Die Einwanderung verleif auch problemlos. Der Immigration-Officer wollte lediglich das Rückflug-Ticket sehen - ähem, Lieber Officer, es gibt kaum mehr ausgedruckte Tickets, sondern fast nur noch e-Tickets. Ein Blick auf meinem ausgedruckten Flugplan hat ihm dann gereicht.
Und dann ist man endlich angekommen - am anderen Ende der Welt.
Sonntag, 5. September 2010
Flug nach Seoul mit Korean Airlines
Vor dem Boarding in Frankfurt beim Schreiben des letzten Eintrags ist es recht stressig geworden. Es ging echt Ruckzuck - obwohl um 19:30 erst das Boarding startete, ging der Flieger pünktlich um 19:45Uhr aufs Rollfeld. Vom Platzbedarf her hatte ich schon mal was Besseres gesehen - war ziemlich eng. Dummerweise hatte ich noch einen etwas stärkeren Mann neben mir, der die Armlehne die ganze Zeit für sich beansprucht hat :-( Jedenfalls war er sehr nett: Er besucht mit seiner koreanischen Frau Seoul einige Wochen und hat mir praktische Sightseeing-Tipps für Seoul gegeben.
Wenigstens war das Entertainment-Programm Top - so wie man es von Koreanern erwartet: technologisch fortschrittlich. Der LCD Bildschirm, der im Vordersitz eingelassen ist, war der Grösste, den ich bis jetzt in einem Flieger gesehen habe. Das Essen war nicht überragend, aber OK. Dummerweise bin ich, obwohl ich mich gleich an die Neuseeländische Zeit anpassen wollte, ein paar mal eingeschlafen.
Der Flug selbst war absolut ruhig und es gab kaum Turbulenzen - die Landung super sanft. Steigt man in Seoul aus dem Flieger, so ist dort fast nichts los und wirkt alles irgendwie ziemlich klein und verlassen - hallo, hier waren mal olympische Spiele - dementsprechend groß hätte ich den Airport erwartet. Folgt man dem Schild Transit, so passiert man nochmal eine Gepäck-Kontrolle und kommt wieder zu (anderen) Gates und Shops. Erst hier tut sich die wahre Größe des Flughafens auf - er ist riesig.
Nachdem ich erst mal den Food Court aufgesucht habe (Wasser gibts hier umsonst aus dem Automaten - man kann in Alu-Bechern selbst einschenken - Wow), habe ich nach Internet-Terminals gesucht und an der Information gefragt: Ha, hier ist freies, kostenloses WLAN am kompletten Airport!!! Fraport, da müsst ihr euch eine Scheibe abschneiden. Ich habe einen bequemen Platz gefunden, wo ich auch noch zwei Steckdosen für mich habe und Laptop- und Handy-Batterien laden kann :-) Was will man mehr?
Da ich viel Zeit habe (3,5Stunden Aufenthalt), kann ich etwas länger schreiben und so ist es recht kurzweilig :-)
Im Flieger haben die Leute gekauft wie verrückt - da dachte ich, dass bestimmt technische Sachen recht billig sind hier in Korea. Doch weit gefehlt: Kostet bei uns eine 16GB Speicherkarte 22€, war sie hier um 54US$ zu haben.
Am Flughafen in Frankfurt habe ich noch eine Email an Apollo - dem Autovermieter - geschrieben, wie der Transport in Auckland vom Airport zum Auto-Vermieter zu regeln ist und ob die Vermieter-Station in Christchurch Einschränkungen hat. Soeben habe ich eine Antwort erhalten - good news: Keine Schäden durch das Beben:
"Our branch in Christchurch is operational and there was no damage to our depot."
Ebenso habe ich gerade auf der Seite nachgesehen, wo ich mich für Christchruch (fast am Ende der Reise) eingebucht habe, ob es Einschränkungen wegen des Bebens gibt. Sie schreiben dort auf der Seite, dass nur einige wenige Unterkünfte Probleme haben - die Meisten sind voll betriebsbereit - ebenso das Vagabond, wo ich mich eingebucht habe: click.
Am Flughafen in Frankfurt habe ich noch eine Email an Apollo - dem Autovermieter - geschrieben, wie der Transport in Auckland vom Airport zum Auto-Vermieter zu regeln ist und ob die Vermieter-Station in Christchurch Einschränkungen hat. Soeben habe ich eine Antwort erhalten - good news: Keine Schäden durch das Beben:
"Our branch in Christchurch is operational and there was no damage to our depot."
Ebenso habe ich gerade auf der Seite nachgesehen, wo ich mich für Christchruch (fast am Ende der Reise) eingebucht habe, ob es Einschränkungen wegen des Bebens gibt. Sie schreiben dort auf der Seite, dass nur einige wenige Unterkünfte Probleme haben - die Meisten sind voll betriebsbereit - ebenso das Vagabond, wo ich mich eingebucht habe: click.
Samstag, 4. September 2010
Abschied
Heute gings also los: um 15:00 Uhr ist der Zug pünktlich nach Frankfurt abgefahren. Britta brachte mich zum Nürnberger Bahnhof. Kurzerhand kam auch mein Tantchen Silvia zur Verabschiedung zum Bahnhof.
Es lief alles reibungslos. Check-In, Gepäckaufgabe etc. und nun sitze ich grad mal 5Minuten hier am Gate ohne irgendwas anderes zu tun (es mussten natürlich noch Anrufe erledigt werden) und schon wird das Gate geöffnet.
Bis in ein paar Stunden :-)
Es lief alles reibungslos. Check-In, Gepäckaufgabe etc. und nun sitze ich grad mal 5Minuten hier am Gate ohne irgendwas anderes zu tun (es mussten natürlich noch Anrufe erledigt werden) und schon wird das Gate geöffnet.
Bis in ein paar Stunden :-)
Freitag, 3. September 2010
Highlight: Abel-Tasman-Nationalpark
Der letzter Post aus der Highlight-Serie beschäftigt sich mit dem Abel-Tasman-Nationalpark. Hier bietet sich der Abel Tasman Coastel Track an, ein Wanderweg an der Küste, der in Summe 4 Tage dauert. Ganz werde ich diesen zeitbedingt nicht gehen können - allerdings kann man sich von Wassertaxis ein Stück weit fahren lassen, um dann einen anderen Teil zu gehen. Hier kann man sich ein paar Eindrücke holen: click.
Ich habe in Summe 3 Tage dort verplant, da dieser Nationalpark einer der Schönsten im Lande ist. Da der Nationalpark am nördlichen Ende der Südinsel ist, ist hoffentlich das Wetter dort etwas besser und wärmer. Ein Tipp von Holger, meinem Arbeitskollegen: Die Tour im Uhrzeigersinn machen und wenn das Wetter im Süden nicht mitspielt kann man sich nicht lange genug im wärmeren Norden aufhalten.
Ich habe in Summe 3 Tage dort verplant, da dieser Nationalpark einer der Schönsten im Lande ist. Da der Nationalpark am nördlichen Ende der Südinsel ist, ist hoffentlich das Wetter dort etwas besser und wärmer. Ein Tipp von Holger, meinem Arbeitskollegen: Die Tour im Uhrzeigersinn machen und wenn das Wetter im Süden nicht mitspielt kann man sich nicht lange genug im wärmeren Norden aufhalten.
Letzte Vorbereitungen vor dem großen Reisetag
In den letzten Tagen war es doch noch recht stressig mit Vorbereitungen. Es ist alles, was ich bestellt habe, rechtzeitig eingetroffen - nun ist alles verpackt und gewogen:
Der Koffer dürfte ca. 21kg haben - ich denke, das wird beim Langstreckenflug definitiv ohne Probleme durchgehen. Dennoch: Ich denke, der Hartschalen-Koffer, der alleine 5kg wiegt, müsste mal ersetzt werden durch ein leichteres Modell.
Mit dem Handgepäck hatte ich auch noch kleinere Probleme, alles unterzubringen was nicht mehr (gewichts-technisch) in den Koffer gepaßt hat. Beim Handgepäck ist nicht Gewicht das Problem gewesen, sondern Platz, da der Tagesrucksack nicht allzu groß ist und nur 30l fasst. Dadurch, dass ich noch einiges weggelassen habe und von Andi noch ein paar Befestigungs-Tipps bekommen habe, klappt das dann doch ganz gut und es ist sogar noch etwas Luft für Mitbringsel. Dennoch kommt der ganze Rucksack gepackt auf gute 8kg + das ganze Kamera-Zeugs auch noch mal gut 2kg.
Das Reisegepäck inklusive Unterlagen ist also beisammen - ich muss gestehen, dass man an Unterlagen durch eTickets und Co kaum noch was dabei hat - das Wichtigste dürfte der Reisepass sein. Lediglich für das Auto habe ich einen Voucher bekommen - für die Flüge habe ich gar keine Unterlagen (geht alles über Reisepass) und für die Bahn sind Print-Outs nötig, die man sich aber im Verlust-Fall immer wieder ausdrucken kann.
Morgen gehts also los. Ich kanns noch gar nicht glauben. Um 15:00Uhr fährt der ICE in Nürnberg ab und trifft (hoffentlich) dann um 17:22Uhr am Frankfurter Flughafen ein. Das Schöne ist: sollte der Zug Verspätung haben, geht 30min. später der Nächste :-) Um 19:45 Uhr werde ich dann good old Germany verlassen :-)
Wenn ich ein Internet-Terminal in Seoul finde, dann melde ich mich von dort nochmal. Der interessierte Leser kann kann den Flug-Status auch online einsehen.
Der Koffer dürfte ca. 21kg haben - ich denke, das wird beim Langstreckenflug definitiv ohne Probleme durchgehen. Dennoch: Ich denke, der Hartschalen-Koffer, der alleine 5kg wiegt, müsste mal ersetzt werden durch ein leichteres Modell.
Mit dem Handgepäck hatte ich auch noch kleinere Probleme, alles unterzubringen was nicht mehr (gewichts-technisch) in den Koffer gepaßt hat. Beim Handgepäck ist nicht Gewicht das Problem gewesen, sondern Platz, da der Tagesrucksack nicht allzu groß ist und nur 30l fasst. Dadurch, dass ich noch einiges weggelassen habe und von Andi noch ein paar Befestigungs-Tipps bekommen habe, klappt das dann doch ganz gut und es ist sogar noch etwas Luft für Mitbringsel. Dennoch kommt der ganze Rucksack gepackt auf gute 8kg + das ganze Kamera-Zeugs auch noch mal gut 2kg.
Das Reisegepäck inklusive Unterlagen ist also beisammen - ich muss gestehen, dass man an Unterlagen durch eTickets und Co kaum noch was dabei hat - das Wichtigste dürfte der Reisepass sein. Lediglich für das Auto habe ich einen Voucher bekommen - für die Flüge habe ich gar keine Unterlagen (geht alles über Reisepass) und für die Bahn sind Print-Outs nötig, die man sich aber im Verlust-Fall immer wieder ausdrucken kann.
Morgen gehts also los. Ich kanns noch gar nicht glauben. Um 15:00Uhr fährt der ICE in Nürnberg ab und trifft (hoffentlich) dann um 17:22Uhr am Frankfurter Flughafen ein. Das Schöne ist: sollte der Zug Verspätung haben, geht 30min. später der Nächste :-) Um 19:45 Uhr werde ich dann good old Germany verlassen :-)
Wenn ich ein Internet-Terminal in Seoul finde, dann melde ich mich von dort nochmal. Der interessierte Leser kann kann den Flug-Status auch online einsehen.
Sonntag, 29. August 2010
Wanderführer - auch online einsehbar
Ich habe mir noch einen ganz tollen Wanderführer (Neuseeland. Die schönsten Wanderungen und Trekkingtouren - 65 Touren) von Neuseeland gekauft. Er ist sehr handlich und die Touren scheinen wirklich gut recherchiert zu sein.
Gestern, als ich im Internet nach "The Pinnacles" suchte, bin ich zufällig auf einen Link gestoßen, was mich veranlasst hat, diesen Post zu schreiben: Der Wanderführer wurde von Google gescannt und ist fast komplett einsehbar. Auch bei Amazon kann man im Buch online in einigen Seiten blättern, aber Google bietet noch mehr - fasst das komplette Buch. Das finde ich schon den Hammer, denn das Buch war im Einkauf nicht billig (aber jeden Cent wert, wenn man die ganzen Recherchen sieht). Es lohnt also, vor einem solchen Buch-Kauf die Google-Buch-Suche anzuwerfen. Tippt man dort z.B. "Neuseeland" ein, so ist der erste Eintrag mein Reiseführer - komplett eingescannt - der Wahnsinn.
Hier der Link des Wanderführers zum Schmökern: click
Gestern, als ich im Internet nach "The Pinnacles" suchte, bin ich zufällig auf einen Link gestoßen, was mich veranlasst hat, diesen Post zu schreiben: Der Wanderführer wurde von Google gescannt und ist fast komplett einsehbar. Auch bei Amazon kann man im Buch online in einigen Seiten blättern, aber Google bietet noch mehr - fasst das komplette Buch. Das finde ich schon den Hammer, denn das Buch war im Einkauf nicht billig (aber jeden Cent wert, wenn man die ganzen Recherchen sieht). Es lohnt also, vor einem solchen Buch-Kauf die Google-Buch-Suche anzuwerfen. Tippt man dort z.B. "Neuseeland" ein, so ist der erste Eintrag mein Reiseführer - komplett eingescannt - der Wahnsinn.
Hier der Link des Wanderführers zum Schmökern: click
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