Ich bin dann mal weg ...

Kosten

Da der Urlaub bald zu Ende geht, stellt sich natürlich die Frage nach den Kosten. Ich habe mal ganz grob überschlagen und eine Zahl im Kopf. Was glaubt ihr, was dieser 6 wöchige Urlaub gekostet hat, mit allen drum und dran. Auflösung gibt es dann, wenn ich wieder zuhause bin und die Zahlen aufaddiert habe. Also, haut rein - abstimmen kostet nichts :-)

Kosten

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Tag 28 - Stewart Island

Ich werde verrückt - Was für ein Tag war das denn heute wieder? Stewart Island stand nicht mal auf meiner ursprünglichen Liste und hat sich zu einem echten Highlight entwickelt. Das Wetter war wieder grandios, aber lausig kalt: Ich musste Nachts 3 Schichten anziehen...

Die Halfmoon-Bay bildet das touristische Rückrat von Stewart Island: Hier in diesem Dorf gibt es alles, was man braucht. Strom wird von Dieselgeneratoren erzeugt, der auch gerne mal ausfällt, wie ich heute morgen gemerkt habe.

Ansonsten ist fast die komplette Insel zum Nationalpark erklärt worden und es durchziehen die Insel ganz viele Wanderwege - alle von Halfmoon-Bay startend. Ich laufe 3 Wanderwege mit je 2-3 Stunden, einer schöner als der andere. Die Strände hier sind nicht ganz so schön, wie die des Abel Tasman dafür hat allerdings Stewart Island etwas, was der Abel Tasman nicht hat: Vögel. Dafür ist dieses Naturschutzgebiet eben bekannt und man hört beim Wandern Vogelgesänge, die man nie zuvor gehört hat. Immer wieder kommt man zu sagenhaften Buchten oder Aussichtspunkten hin, manchmal schroffe Klippen, manche sanfte Strände. Der Hammer war dieses smaragdgrüne Wasser.

Ich treffe Leute aus Christchurch, die hier Urlaub machen. Gestern erst hat es schon wieder ein stärkeres gegeben mit 5 auf der Richerskala gefolgt von einem 4,2 Beben. Es gibt 5-10 Beben am Tag in Christchurch - die meisten fühlt man aber nicht, so meint sie. Wenn man sie fühlt, dann richten diese kleineren Beben auch immer wieder Schäden an, da es bereits Vorschädigungen an den Gebäuden gibt.

Hier gibt es aber auch sehr viele Sandflies, die sind wie bei uns die Moskitos, nur kleiner, in ganzen Schwärmen und total bissfreudig. Ich habe schon ganz viele Stiche von den Biestern.

Der Megahammer war aber dann noch die Kiwi-Tour. Die ging um 19 Uhr los. Wir wurden mit dem Boot ein Stück weit gebracht, wo die Wahrscheinlichkeit, Kiwis zu sehen, am grössten ist. Auf dem Weg dorthin konnten wir diesen Sonnenuntergang verfolgen. Cool. Die Kiwis sind nachtaktiv und lungern gerne am Strand rum, um Futter zu suchen. Wir werden vom Boot auf ein Schlauchboot umgesetzt, das uns an den Strand bringt. 3 mal musste er mit dem Schlauchboot hin und herfahren, bis alle Leute am Strand waren. Dann gings durch pechschwarze Nacht mit Taschenlampen ausgerüstet durch den Regenwald. Ein beklemmendes Gefühl. Irgendwann kommen wir an einen anderen Strand raus und entdecken frische Kiwispuren im Sand. Nicht lange hat es gedauert, bis wir den ersten sehen durften. Die Bilder sind nicht besonders gut geworden, da es schwierige Verhältnisse waren, ich habe allerdings auch ein Video machen können. Es ist schon witzig, wie die Kiwis da am Strand rumwuseln. Auf dem weiteren Weg haben wir noch ein Kiwi-Paar entdeckt, was äusserst selten ist. Neben den Kiwis gab es aber noch ein anderes Highlight for free dazu: Eine sternenklare Nacht. Das war echt der Hammer. Ein US-Amerikaner hatte ein Fernglas mit und wir konnten nahe von der Sonne angestrahlte Himmelskörper sehen. Unbeschreiblich. Teilweise haben sich die Leute mehr für den Himmel interessiert als für die Kiwis :-)

Tag 27 - auf dem Weg nach Stewart Island

Schweren Herzens habe ich mich heute von den Bergen verabschiedet. Früh ging die Sonne auf und hat die Berge mit ihren Schneespitzen rot eingefärbt. Wir konnten dies von unserer Unterkunft aus sehen: ein herrlicher Anblick. Nach einem Tag wie den gestrigen muss man sich erst mal wieder motivieren, was Neues zu unternehmen. Besser geht es nicht und so hat mir heute der Antrieb trotz Sonnenschein gefehlt. So ein Wetter wie gestern in den Sounds ist selten, überhaupt im Frühjahr. Im Sommer soll es wohl doch ab und an vorkommen - so meinte der Skipper. Dennoch hat die Boots-Crew auch immer wieder selbst Bilder geschossen....

Ich habe den Wetterbericht für den Süden der Südinsel geprüft und morgen wird es dort schön. Deswegen heißt die Station heute Stewart Island oder kurz vor Stewart Island in Invercargill. Da die Fahrt dorthin nur 2,5 Stunden dauert, kann ich hier in den Bergen nochwas unternehmen - ich gehe ein Stück den beliebten, aber wegen Schnee und Lawinengefahr immer noch nicht komplett begehbaren Kepler-Track (normalerweise eine 3 Tages-Wanderung). Ich treffe am Anfang der Tracks eine Travellerin aus Nord-England, die auch nur einen Teil laufen will. Perfekt, so ist wenigstens für Unterhaltung gesorgt. Nach ca. 1 Stunde bin ich dann umgedreht, da der Track nur durch Wald ging und ich eigentlich Berge sehen wollte. Ich könnte noch ein anderes Teilstück des Kepler-Tracks gehen, aber ich hatte keine Lust - es fehlte der Antrieb. Anstatt habe ich mich zu zwei Neuseeländern an einen See gesetzt und Kaffee und Kuchen dort abgestaubt und den Blick auf den See mit den dahinterliegenden Bergen genossen.

In Invercargill angekommen bin ich ins iSite gestiefelt und hole mir Informationen über die Fähre nach Stewart Island, die 3. Neuseeland-Insel und über den Backpacker, wo ich unterkommen wollte. Was soll ich sagen: Das erste mal bin ich auf Auslastungs-Probleme gestossen - das hätte ich von Stewart Island nicht gedacht. Der Backpacker war ausgebucht für diese Nacht, und die Fähre nach Stewart Island morgen früh ausgebucht. Ich weiche also in einen anderen Backpacker aus und nehme die Fähre heute um 17 Uhr. Wenigstens hat es mit der Kiwi-Tour morgen geklappt - eine Tour, die bis 23 Uhr dauert und auf der man mit hoher Wahrscheinlichkeit Kiwis sieht (es ist so wie bei den Walen in Kaikoura :-) )

Die Fähre geht von Bluff aus. Der Ritt über die offene See nach Stewart Island war ganz schön heftig. Eine Stunde hat er gedauert und wir hatten 3 m hohe Wellen - sogar bei bis zu 6 m hohe Wellen dürfen sie auslaufen. Der Fast-Food, den ich mir noch kurz vorher einwerfen konnte, hat es im Magen ein paar mal umgedreht, aber er blieb, wo er war. Puuh. Der Fährenritt ist auch nicht ganz billig: 65$ die einfache Fahrt.

Auf Stewart Island angekommen stelle ich fest, dass Vodafone die Insel nicht versorgt und ich kein Netz und somit kein Internet zur Verfügung habe. Ich habe es zu spät gemerkt, denn an der Rezeption hätte ich einen WLAN Voucher kaufen können - die Rezeption ist jetzt geschlossen :-(

Sonntag, 3. Oktober 2010

Tag 26: Top-Highlight Milford Sound

So langsam bekomme ich Probleme, denn mir gehen die Superlative aus. Dieser Tag ist eigentlich kaum in Worte zu fassen. Diese Landschaft hier übertrumpft nochmal alles dagewesene, und zwar nicht nur von diesem Urlaub.

In einem anderen Beitrag habe ich geschrieben, dass ich den Sternenhimmel der Südhemisphäre vermisse, den ich in Australien fast täglich bestaunen durfte. Gestern war es auch hier soweit: Der Backpacker, in dem ich abgestiegen bin, ist etwas ausserhalb von Te Anau und somit ist nicht viel Umgebungslicht vorhanden, das den Sternenhimmel stört. Subjektiv betrachtet kommt es mir vor, als ob hier (als auch in Australien) viel mehr Sterne sind als bei uns und diese viel heller als bei uns auf der Nordhalbkugel. Es ist einfach nur schön.

Am Morgen habe ich mich auf zu der Pass-Strasse gemacht, die noch vor wenigen Tagen wegen Schnee unpassierbar war. Heute war kein cm Schnee auf der Strasse gelegen. Sehr viel Salz und Split, aber kein Schnee.

Wenn man von Te Anau losfährt, so hat man immer die Alpen mit ihrer Schneehaube vor Augen. Alleine das ist schon ein Wahnsinnsbild. Und dann fährt man direkt hinein und kommt zunächst zum Egliton Valley. Es ist ein atemberaubendes Panorama.

Eigentlich war der Plan, so schnell wie möglich die Strasse zum Sound fahren um die Touristenmassen zu umgehen und dann auf dem Weg zurück alles in Ruhe anzusehen. Der Plan gelingt nicht ganz, denn man muss einfach öfters mal anhalten und die Szene geniessen und aufsaugen, wie zum Beispiel bei den Mirror Lakes.

Die Strasse ist teilweise super eng. Ich fahre auf einen Bus auf - es gibt kaum Passierstellen. Irgendwann fährt man direkt auf eine ewig hohe Felswand zu und man fragt sich, wie man da drüber kommen soll. Zum Glück ist ein kleines Loch da - der 1,2 km lange Homer Tunnel. Wer bei uns seine Reiseroute nach den Sicherheitstests in Tunneln auswählt ist hier fehl am Platze. Der Tunnel ist dunkel, kaum beleuchtet, eng, feucht und tropft überall.

Nach wenigen Kilometern nach dem Tunnel ist man endlich am Ziel: Am Milford Sound. Ich denke, dieses Bild sagt alles. Der Berg links ist der Mitre Peak und ist fast 1700 m hoch. Ich laufe in die Eingangshalle, wo die Tour-Tickets verkauft werden und kaufe ein Ticket für eine 2 Stunden Boot Cruise. Das Boot ist gerade am Auslaufen und wartet noch auf mich. Was soll ich dazu sagen? Perfekt. Beim Auslaufen sehen wir gleich Delfine (äusserst selten direkt am Pier) direkt unter dem Boot schwimmen.

Wir kreuzen 2,5 Stunden auf dem Milford Sound herum und sehen steile Felswände, Wasserfälle noch und nöcher und viel Sonne. Es macht einfach nur Spass. Ich habe einige Bilder in die Galerie hochgeladen.

Dann gings auf den Rückweg. Ich habe viele, viele Stopps an der Strasse gemacht. Teilweise waren auch kurze Wanderungen dabei. Die Längste dauerte ca. 2,5 Stunden und folgte dem ersten Teilstück des Routeburn Tracks zum Gipfel. Man sieht von hier in ein atemberaubendes Valley. Glen, der mit mir im Hostel wohnt, meinte, er hätte vor einer Woche versucht, diesen Weg zu gehen - unmöglich - alles zugeschneit. Und heute waren ganz oben nur einige wenige Schneefelder gelegen.

Ein neues Highlight ist erreicht.

Samstag, 2. Oktober 2010

Tag 25: Doubtful Sound

Eins muss man den Neuseeländern lassen: pünktlich sind sie. Wenn auf dem Abholschein 8:25 Uhr steht, dann steht der Bus nicht um 8:20 Uhr und auch nicht um 8:30 Uhr vor der Tür, sondern um 8:25 Uhr - der Wahnsinn.

Heute steht Doubtful Sound auf dem Programm. Wir werden zu einem Boot gefahren, das uns zum West Arm des Lake Manapouri bringt. Der Lake Manapouri ist ein riesen See und einer der Grössten in Neuseeland. Auf dieser Bootstour sieht man bereits das Ausmass der Fjorde. Am West Arm angekommen besichtigen wir erstmal ein Wasserkraftwerk, das 14 % der Energie von Neuseeland gewinnt. Es ist sehr interessant: Es wurde ein 2 km langer Tunnel in den Felsen geprägt, der in einer Kammer endet, in der die eigentliche Energiegewinnung stattfindet. Es wird Wasser vom Lake Manapouri ins Meer abgelassen und dabei werden Turbinen angetrieben. Die Generatoren sind natürlich von Siemens :-)

Der Bau des Kraftwerks galt als technische Meisterleistung wegen der schwierigen Umstände. Das letzte Erdbeben hier 2003 mit 7,1 auf der Richterskala hat nicht den geringsten Schaden angerichtet - man hat trotzdem ein mulmiges Gefühl, wenn man in den Tunnel fährt.

Nur wegen dem Kraftwerk ist der Doubtful Sound touristisch erschlossen, denn es wurde eine Strasse vom West Arm zum Doubtful Sound gebaut, die wir mit einem Bus befahren. Es geht über einen Pass, der ca

Ab hier beginnt die eigentliche Bootstour. Wir fahren bis zur Tasman See und wieder zurück. Das was man hier sieht ist atemberaubend. Berge, die kilometerweit steil aus dem Wasser ragen. Auf den meisten Bergen liegt oben Schnee. Die Berge selbst sind meist mit Regenwald bedeckt. Man sieht, dass es gestern geschneit hat, denn eine dünne Schicht Schnee liegt etwas weiter unten auf den Bäumen. An vielen Wänden sieht man einen Wasserfall nach unten donnern. An einer Stelle kann sich das Boot auf wenige cm einem Wasserfall nähern ohne aufzusetzen, so steil gehen die Wände nach unten. Es war schon beeindruckend - auch bei dem Wetter, denn es war ziemlich zugezogen und vernebelt. Geregnet hat es nur einige wenige Male, das war nicht das Thema. Es war eine tolle Tour, insbesondere auch weil ich mal wieder tolle Leute kennengelernt habe, wie fast auf jeder Tour - es ist wirklich erstaunlich.

Diese Sounds sind eine reine Geld-Druckmaschine, denn als ich gestern von Queenstown nach Te Anau gefahren bin, sind mir zig Busse entgegengekommen, die Tagesausflüge von Queenstown in die Sounds durchführen. Wen wunderts: Eines der schönsten Ziele von Neuseeland.

Freitag, 1. Oktober 2010

Tag 24: Wanaka und Queenstown

Wer kennt den Anfang der legendären Rede von Microsoft-Chef Steve Balmer nicht: "I have 4 words for you: I LOVE THIS COMPANY".

Im übertragenen Sinne: I LOVE NEW ZEALAND. Ich hatte heute wieder einen super schönen, aber auch stressigen Tag. Nachdem die Sterne gestern Nacht zum Greifen nahe sichtbar waren, war heute Morgen natürlich Sonnenschein. Was für ein Glück.

Ich nehme mir hier in Wanaka zwei Wanderwege vor, die von den Gipfeln aus super Ausblicke auf den Lake Wanaka - Neuseelands viertgrösster See - zulassen. Der See und die angrenzenden Berge wirken wie im Bilderbuch. Fantastisch. Weiter gehts in iSite, wo ich mir nochmals bestätigen lasse, dass das Wetter besser wird im Fjordland. Zunehmend wird es bis Montag besser. Was für ein erneutes Glück. Wollen wir hoffen, dass die Prognose hält, denn es kann schnell umschlagen. Ich buche also für morgen eine Bootstour in den Doubtful Sound im Fjordland. Das heisst aber auch, dass ich nur noch wenige Stunden für Queenstown habe.

Ich fahre also über den alten Pass nach Queenstown. Schilder weisen darauf hin, dass wahrscheinlich Schnee liegt am Pass. Es war da aber keiner. Puuh. Die alte Passstraße trifft irgendwann auf die Neuere. Von da aus 5 km zurück liegt eine Hängebrücke, die die Ära Queenstown eingeleitet hat: Hier dreht sich alles um Thrill und Action und so lockt die Stadt viele Leute an. Von der Brücke können sich Leute am Gummiseil in die Tiefe stürzen. 160 $ kostet der Spass. Manchmal ist sogar Wassereintauchen mit dabei.

In Queenstown selbst habe ich nur wenige Stunden. Ich fahre also mit der Gondula einen Berg hoch, wo man eine schöne Aussicht über den Lake Wakatipu hat, um den sich Queenstown schlängelt. 25 $ wollen sie für ein Fahrt hoch und runter. Mittlerweile hat es auch wieder zugezogen und fängt leicht das Regnen an. So schnell geht das hier.

Der anschliessende Roadtrip nach Te Anau ging zunächst am Lake Wakatipu entlang, wobei die umliegenden Berge mal wieder zugenebelt waren. Doch nicht lange - ca. 30 km nach dem See hatte ich wieder herrlichsten Sonnenschein. Das geht rasend schnell hier in Neuseeland...

Donnerstag, 30. September 2010

schweres Erdbeben auf der Südinsel Neuseelands

Gerade hat mich über den News-Ticker folgende Nachricht erreicht:

Schweres Erdbeben erschüttert Neuseeland

Das geht ja gut los und hat hoffentlich keine Auswirkung auf meinen Urlaubs-Aufenthalt:

Spiegel online
Focus online
Yahoo Nachrichten
Tagesschau.de

Scheinbar hat es auch in kürzester Zeit eine Reihe von Nachbeben gegeben...

Hier sieht man gut, wie die Kontinental-Platten verlaufen. Christchurch ist eigentlich nicht unbedingt direkt an den Platten. Auf dieser Seite ist auch eine Tabelle gelistet, mit den schlimmsten Erdbeben auf Neuseeland. Das Schlimmste wurde 1855 verzeichnet (wie die das nur gemessen haben) mit 8,5 auf der Richterskala. Das heutige hatte 7,2.

Update, 04.Sep.2010:
Scheinbar gibt es eine ganze Katastrophenserie in Neuseeland: wie der Focus hier berichtet, gab es einen Flugzeugabsturz - ein Kleinflugzeug, das für Fallschirmsprünge benutzt wird, ist abgestürzt :-(

Hier noch ein Video zu dem Thema: click















Update 29.9.: Spiegel Online hat einen interessanten Bericht veröffentlicht, der hier zu finden ist.Meine langjährige Ingenieurs-Erfahrung :-) sagt mir allerdings, dass die keine Ahnung haben, was passieren wird. Man kann die Natur einfach nicht in Formeln packen. Sollte aber die Erde mit einer Stärke von 8 beben, so glaube ich auch, dass kein Gebäude mehr steht :-( Wenn sich das an dem tektonisch altbekannten Bruch der Südalpen ereignet, so bin ich gerade mittendrin - eeek. Hier ist eine schöne grafische Auflistung der Beben der letzen Jahre in Bezug auf Lokalität.

Gestern waren es 5 kleinere Beben bei Christchurch, vorgestern 8 (!!!). Der Bruch der tektonischen Platten bei Christchurch gibt scheinbar keine Ruhe. Hier kann man das täglich neu nachlesen: click

Tag 23: Fox Glacier und auf dem Weg nach Wanaka

Der Tag in Kürze: Ich habe die Alpen gesehen - aber auch nur, weil ich drüber gefahren bin.

Das Frühjahrs-Westküsten-Wetter hat mich leider eingeholt. Nachts bin ich aufgewacht, weil es ziemlich stark geregnet hat. Dazu hat es zweimal gedonnert, so laut, dass mein Subwoofer zu hause verblasst.

Früh ging es aber dann einigermaßen. Ich laufe um den Lake Matheson, in dem sich der Fox-Gletscher super spiegeln soll. Das Panorama mit dem See und dem Gletscher ist auf vielen Postkarten zu finden. Am ersten Aussichtspunkt angekommen hat es just angefangen zu regnen und nicht nur das, innerhalb weniger Sekunden alles vernebelt gewesen. Die alte Regel in Neuseeland, bei schlechtem Wetter einfach 10 Minuten warten, hat etwas geholfen und ich konnte ein einigermaßen gutes Foto schiessen. Es wurde aber wieder schlechter und blieb schlecht.

Den einzigen Wanderweg, den man jetzt noch machen kann (wegen der schlechten Sicht), ist der direkt zum Fox Gletscher und zu den Eismassen hin. Das habe ich gemacht - 1 h zurück. Ich habe vergessen, die Regenhose anzuziehen - dementsprechend nass war ich dann.

Ich habe auch ein paar Sachen über Gletscher nachgelesen: Sie verändern ständig ihre Größe: Von oben wird er natürlich mit Neuschnee gespeist, was irgendwann zu Eis wird - nichts Neues. Durch das Gewicht des Eises wird Druck auf den darunterliegenden Fels ausgelöst, was Wärme erzeugt. Das dadurch entstehende Wasser wirkt wie eine Schmierschicht zwischen Gestein und Fels und durch die Schwerkraft fliesst die Eismasse nach unten. Wenn es mehr schneit, als unten wegtaut, so wächst der Gletscher - umgekehrt geht er weiter zurück. Der Franz-Josef Gletscher fliesst am Tag 8 m (!!) nach unten und gehört damit zu den Gletscher-Rasern. Der Tasman Gletscher im niederschlagsarmen Osten der Südalpen schafft dagegen mit Mühe 50 cm. Franz-Josef geht zur Zeit etwas zurück, dagegen wächst der Fox zur Zeit.

Ich bin dann weiter gefahren Richtung Haast-Pass. Die Berge waren einfach nicht zu sehen - alles vernebelt. Erst als sich die Strasse SH6 wieder an die Küste windet hat es etwas (in Richtung Küste) aufgeklärt und man konnte auf eine schöne Steilküste blicken. Berge Fehlanzeige. Dann schlägt die SH6 wieder die Inlands-Richtung ein - es geht über den Haast Pass - bei knapp über 500 m Höhe habe ich kein Problem mit Schnee. Es geht direkt in den Nebel.... Und da sind sie die Alpen. Der Haast Pass überquert den Hauptkamm (genannt Main Divide), der sich fast über die ganze Insel zieht und siehe da, ab hier klärt es sich auf. Einige kurze Wanderwege gehen von der Strasse aus zu Wasserfällen oder durch dichten Busch oder zu reissenden Flüssen. Dann kommt der schönste Teil des Tages: Ich komme an den See "Lake Wanaka". Dieser See ist über 50 km lang und wird umrahmt von Gebirge, als ob es den See beschützen will. Ein sagenhaftes Bild. Die Strasse geht links am See vorbei und geht dann mal kurz zu einem anderen See (Lake Hawea), der genauso schön ist. Für dieses letzte 50 km Teilstück brauche ich alleine 1,5 h. Mittlerweile scheint auch die Sonne - ist ja klar, die Berge halten ja alles ab...

In Wanaka angekommen sehe ich gleich zwei, die mit Ski und Snowboard rumlaufen. Eeek. Es sind nicht die einzigen Skifahrer. Die gibts hier zuhauf.

Der weitere Reiseverlauf wird spannend: Hier auf der Westseite gibt es als Hotspots Wanaka und Queenstown und natürlich das Fjordland. Ich habe heute zwei US-Amerikaner getroffen, die mir erzählt haben, dass sie aufgrund guter Wetteraussichten (was hier sehr selten ist - hier wird der Regen nicht in mm, sondern in m gemessen!!!) im Fjordland Queenstown zunächst übersprungen haben und dann wieder zurückgekommen sind. Das ist eine Idee, denn die Wettervorhersage für Samstag und Sonntag sind blendend fürs Fjordland. Es bleibt wie immer spannend - so ist das auf einer Individual-Reise :-)

Mittwoch, 29. September 2010

Tag 22: auf dem Weg zum Franz-Josef-Gletscher

So wie es gestern aufgehört hat, so ging es heute weiter: Als ich aufgestanden bin habe ich mich extra rausgeschlichen aus dem Zimmer, dass die Quasselstrippe nicht aufwacht. Doch ich glaube, sie war schon wach und hat nur darauf gewartet, dass ich aufstehe. Innerhalb 2 Minuten ist sie an meinem Tisch gesessen und es ging weiter. Ich dachte nur an Eines: Ich muss hier weg. Ich glaube, ich habe auch von ihr geträumt. Zumindest dachte ich, ich hätte sie ein paar mal im Raum umherflitzen sehen. Wahrscheinlich hat sie mich da auch vollgequasselt. Es kam beim Fruehstück Gott sei Dank mal kurz der Besitzer des Hostels und Ruckzuck hat sie den in den Klauen gehabt. Hehe.

Heute hats natürlich wie angekündigt geregnet. Das Wetter war mies. Am Tag zuvor ist auf den Nachrichten gekommen, dass es im ganzen Land regnet. Also ist auch egal, wo ich heute hinfahre. Es regnet sowieso überall und deswegen beschliesse ich, nicht über den Arthurs Pass an die Ostküste zu fahren, sondern zuzusehen, die Westküste so schnell wie möglich hinter mir zu lassen. Das Ziel heißt also Franz-Josef-Gletscher.

Unterwegs gibt es natürlich einige Stopps, wie zum Beispiel die längste Ein-Personen-Hängebrücke Neuseelands über den reissenden Buller River. Es ist eine besondere Erfahrung über die 110 m lange Brücke zu gehen: Es sind unten zwei Seile gespannt, auf denen ein schmales Trittgitter liegt. Weiter oben sind auch zwei Seile gespannt, die als Handlauf dienen. Zwischen den unteren Seilen und den oberen Seilen ist ein Maschendrahtzaun, damit man nicht durchrutscht. In der einen Hand hatte ich den Schirm, in der anderen den Foto. Anhalten war also nicht. Es war eine wackelige Angelegenheit. Puuh.

Die Fahrt bis nach Westport ging dann durch die Buller-Schlucht entlang am Buller River. Es war eine sehenswerte Autofahrt. Bei Westport kam ich dann an die Ostküste. Man kommt nicht direkt nach Westport rein, sondern fährt etwas dran vorbei. 15 km von Westport kam dann plötzlich ein Schild: 110 km keine Tankstelle. Hmm, ich hatte noch 3 Striche. Umdrehen und 30 km Umweg in Kauf nehmen wollte ich nicht - so ist es auf jeden Fall bis nach Greymouth - zur nächsten Tankstelle - verdammt eng geworden. Ich musste am Schluss sehr langsam fahren, dass es reicht :-(

An der Westküste ist das Wetter immer schlechter geworden. Zum Regen kam auch noch Nebel dazu - teilweise war die Sicht unter 100 m!!! Ich dachte nur: Die Westküste so schnell wie möglich hinter dich bringen :-$ Es kamen dann die Pancake Rocks. Es gibt sogar einen Wikipedia Eintrag dazu. Ich dachte eigentlich, man sieht sowieso nix. Aber es ging einigermassen. Trotzdem war das Wetter mehr als ungemütlich und man hat versucht, den 20 minütigen Rundwanderweg so schnell wie möglich hinter sich zu lassen.

Ich komme nach Greymouth zum Tanken :-) und schaue mir die Stadt etwas an. Viel gibts aber nicht zu sehen und ich fahre weiter nach Hokitika. Hier gibt es einen Indoor-Tierpark, wo man auch Kiwis zu Gesicht bekommt. Das trifft sich gut, dann kann es draussen regnen. Ich besuche diesen und mache meine erste Kiwi-Erfahrung. Allerdings sind es Nachttiere, der Raum extrem abgedunkelt und deswegen keine Kamera erlaubt. Leider keine Bilder von den Kiwis :-(

Es geht weiter ins Franz-Josef-Village. Ca. 45 km vor dem Village komme ich an einen See. War die Sicht doch recht eingeschränkt bis hierher (ich fahre mit Sicherheit schon lange genau neben den Alpen rum - man sieht sie aber nicht, wegen dem Nebel), ist es wie durch ein Wunder plötzlich aufgehellt. Kurz darauf sehe ich das hier - nicht spektakulär für uns bergverwöhnte Süddeutsche, aber ich war um 2 Dinge froh: 1. es hat das Regnen aufgehoert, 2. man sieht ein bisschen was.

Ich komme im Franz-Josef Village an und kann Berge sehen. Was ist denn hier los: Kein Tropfen kommt vom Himmel mehr und kein Nebel. Beim Einchecken wird mir erklärt, wo die Walks losgehen und wie lange sie dauern. Es sind viele Short Walks und ich mache mich natürlich noch auf zum Gletscher, weil das Wetter ja ganz Ok war mittlerweile.

Was ich jetzt sehen durfte war unwahrscheinliches Glück, denn meist ist es hier (insbesondere im Frühjahr) zugenebelt. Ich hatte freie Sicht auf den Franz-Josef-Gletscher ohne Regen. Der Hammer. Bei dem einen Short Walk kann man sich fast bis auf 100 m dem Gletscher nähern, obwohl eine Tafel und eine Wegsperrung darauf hinweist, dass das Flussbett, durch das man sich dem Gletscher nähert, schnell überflutet werden kann.

Einer der Short Walks geht dann zu einem kleinen See in dem sich die umliegenden Berge spiegeln. Der See liegt genau da, wie man ihn für das perfekte Bild braucht. Wer den wohl angelegt hat?

Randbemerkung:
Heute hat sich Apollo wegen der Kratzer in der Stossstange gemeldet: Der Schaden beläuft sich auf 130 $ zzgl. 75 $ Bearbeitungsgebühr. Auf meine Anfrage, was denn mit dem seiner Versicherung ist, der den Schaden verursacht hat, kam nur die Antwort: Es ist kein Name bekannt. Über das Nummernschild kommt man nicht so einfach an den Namen ran. Eeek. Was ist das für Land. Somit bleibe ich auf den Kosten sitzen - wenn nicht die Versicherung in Deutschland zahlt :-(

Dienstag, 28. September 2010

Tag 21: Abel Tasman Nationalpark

Es gibt heute nicht viel zu erzählen - zumindest vom Tag nicht: Ich habe erneut den Abel Tasman besucht, wobei das Wetter nicht ganz so gut wie gestern war: bewölkt und ab und zu nur kam die Sonne raus.

Ich laufe heute ein anderes Teilstück des Abel Tasman - es ähnelt dem von gestern: Immer wieder windet sich der Weg durch dichten Regenwald über einen Hügel und gibt eine neue Sicht auf einen Sandstrand frei. Um 15:30 Uhr geht bereits das Wassertaxi zurück - nur im Hochsommer geht es nochmal eine Stunde später. Ich bin also um 16:00 Uhr wieder am Auto und muss mich entscheiden, ob ich noch einen weiteren Tag hier bleibe (morgen soll es regnen), oder ich gen Westküste weiterfahre. Eigentlich ist die Zeit ideal zum Fahren, deswegen beschliesse ich, weiterzufahren.

Ich steige in Murchison ab, in einer Lodge, die super bewertet ist. Kurz vor mir checkt Sharan ein, eine Australierin, die hier rumreist  und manchmal arbeitet - ich glaube sie ist über 50. Und sowas habe ich noch nie erlebt. Sie schläft mit in meinem Zimmer und ich kann nur sagen: Hiiilllfeee, holt mich hier raus. Seit ich angekommen bin, textet sie mich zu. Ab und zu fragt sie mich was, wartet aber die Antwort kaum ab und redet weiter. Mittlerweile ignoriere ich sie, das ist ihr aber egal und redet trotzdem weiter. Grad hat sie mir ihre SMSe vorgelesen, die sie in den letzten Monaten bekommen hat und hat zu jeder SMS eine 5 minütige Geschichte erzählt. Ich werd verrückt. Ich hoffe, sie hört das Reden auf, wenn ich schlafe. Hier ist sonst absolute Einöde und kein Mensch weit und breit Hoffentlich tut sie mir Nachts nichts an :-( Ich glaub, ich hol den Schlafsack raus und knote den zu :-$

Randnotiz: Ich wollte die TZ10 von Panasonic schon in den Himmel loben, weil sie so klasse Bilder macht. Ich war echt zufrieden - bis heute: Sehe ich nicht einen schwarzen Fleck im Bild links unten. Ich putze die Linse, aber der Fleck bleibt. Da sehe ich im inneren der Linse ein Staubkorn. Ich habe im Internet schon davon gelesen, dass es Leute gibt, wo sich Staub ausbreitet. Einer meinte, man soll versuchen, die Kamera auf eine Waschmaschine zu legen, in der Hoffnung, dass sich das Staubkorn löst. Eine Waschmaschine habe ich nicht mit auf dem Track. Durch Anbinden der Kamera an den Rucksack ist der Fleck nun weg, der Staubfussel immer noch da - es war also was direkt auf dem Sensor gelegen. Ich hoffe, das Staubkorn wirkt sich nicht allzu negativ aus. Das ist nicht schön Panasonic :-(

Tag 20: Der beste Tag bis jetzt: Abel Tasman Nationalpark

Viele Leute behaupten, dass der Abel Tasman Nationalpark einer der Schönsten in Neuseeland ist. Doch kann der Park die perfekten Tage in der Bay of Island oder den Queens Charlotte Track übertrumpfen. Die Antwort ist: Ja.

In Kürze: strahlender Sonnenschein, über 20 Grad, keine einzige Wolke, kein Wind, Strände wie im Bilderbuch mit goldbraunen Sand, türkisfarbenes Wasser, eine tolle Kajak-Tour am Vormittag und eine tolle Wanderung am Nachmittag. Muss man dazu mehr schreiben?

Es ist natürlich wie immer auch eine Story drumrum: Da ich in Motueka untergekommen bin, habe ich am frühen Morgen (es war heute morgen bitter kalt - um die 5 Grad) noch einen 18 km Anfarhtsweg, der mich 30Minuten Fahrtzeit kostet. In Marahau angekommen, suche ich den Veranstalter für das Kajak-Fahren. Die Ganz-Tagestour kostet 99 $, die Halb-Tagestour 95 $ (angeblich müssen sie das Kajak zurückbringen??) - Lunch inkludiert. Nach einer kurzen Einweisung und dem wasserdichten Verpacken unserer Sachen gings los - wir werden zu einem Strand gefahren, wo wir die Kajaks zu Wasser lassen können. Witzigerweise war da Ebbe und Wassertaxis wurden dort mit Trekkern ins Wasser gezogen. Leider habe ich kein Bild erhascht. Vielleicht morgen. Wir werden auf die Boote aufgeteilt: meist sind Paare unterwegs - nur eine ältere Dame, eine in Melbourne lebende Norwegerin meines Alters und ich bleiben übrig. Die Norwegerin und ich teilen uns ein Boot. Sie steigt zunächst hinten ein, wobei der hintere nicht nur paddeln, sondern auch mit Fuss-Pedalen lenken muss. Das war glaube ich alles zuviel für sie. Wir sind kaum Vorwärts gekommen. Nach 5 Minuten, als alle anderen schon klar gekommen sind, fragt uns Sally, der Guide, ob alles OK ist. Da meint Schascha (so heisst die Norwegerin - ich habe keine Ahnung, wie ihr Name geschrieben wird): "Mir tun die Arme weh". NACH 5 MINUTEN!!!! Ich dachte nur: alles richtig gemacht: nur die Halbtagestour gebucht. Ich sage zu ihr, sie soll doch vielleicht mal eine andere Technik ausprobieren und vor allem meinen Paddel-Bewegungen folgen, dann kommen wir schneller voran. Wahrscheinlich hat sie verstanden: NICHT folgen. Sie hat immer anders gepaddelt. Wenn ich mich mit Hals verrenken auf ihre Bewegung synchronisiert habe, hat sie es wieder anders gemacht. Ich werd verrückt. Die Folge war, dass wir ganz langsam dahingetrieben sind, was aber auch nicht schlecht war, denn wir konnten den Park dabei geniessen und jedes Sandkorn am Strand kennenlernen. Die 120 Jahre im anderen Boot waren doppelt so schnell wie wir. Nach einer Stunde ging es dann einigermassen - sagt Schascha in aller Ruhe: "Wenn wir synchron paddeln, klappts viel besser". Ich überlege mir, was ich da drauf antworten soll - mir ist nur das fränkische "gel?" eingefallen - gesagt habe ich "cool!".

Es war eine sagenhaft schöne Tour. Im Hintergrund konnten wir die schneebedeckten Berge des Kahurangi Nationalparks sehen. Es war einfach ein sagenhaftes Panorama.

Bei Watering Cove angekommen hat der Wandertrip angefangen. Schascha hat sich gleich auf den Rückweg gemacht, da sie einen Bus erwischen musste. Ich bin noch etwas weiter gelaufen zum Te Pukatea Strand bevor ich mich auf den 15 km Rückweg gemacht habe. Es ist kein schwerer Wanderweg - fast alles flach, meist durch dichten Regenwald. Immer wieder hat der Wald Blicke auf einsame Sandbuchten gelassen, die meist sichelförmig von Steilwänden geschützt waren. Der Sand war goldbraun, das Wasser türkis und im Hintergrund wieder die schneebedeckten Berge.

Dies ist der momentane Höhenpunkt der Reise und übertrumpft nochmal die herrlichen Tage in der Bay, die Wanderung ins Vulcanic Valley und die Marlborough Sounds. Wer hätte das gedacht...